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Drago Jančar:
"Wenn die Liebe ruht"

(Rezension)

Simone Lappert:
"Der Sprung"

(Rezension)

Andrej Kurkow:
"Graue Bienen"

(Rezension)

Jorge Comensal:
"Verwandlungen"

(Rezension)

Alexander Moritz Frey:
"Verteufeltes Theater"

Terézia Mora:
"Auf dem Seil"

(Rezension)

Ibn Naqiya:
"Moscheen, Wein und böse Geister"
(Rezension)

Miljenko Jergović:
"Ruth Tannenbaum"

Margaret Atwood:
"Die Zeuginnen"
(Rezension)

Jaume Cabré:
"Claudi
(Rezension)

Jón Kalman Stefánsson: "Ástas Geschichte"
Ásta, darin steckt das isländische Wort für Liebe. Doch kaum ist das Mädchen geboren, verlässt ihre Mutter die Familie, und Ásta wächst bei einer Ziehmutter auf. Als sie einem Mitschüler die Nase bricht, weil der sie bedrängt, werden die Risse in ihrer Welt unübersehbar. Ásta muss für einen Sommer in die Westfjorde. Und trifft dort, wo das Licht so eigentümlich mit der Dunkelheit verwandt ist, auf Jósef, der Gedichte liest und ebenfalls als Querulant gilt. Zwischen den beiden wächst eine erste, zarte Liebe, durch die Ásta die Kraft findet, sich in ihr Leben zu kämpfen. Ihre Eltern mögen das Versprechen, das sie ihr mit ihrem Namen gaben, nicht gehalten haben. Ástas Geschichte aber ist so voller Liebe, Leidenschaft, Scheitern und Glück, wie man es selten erlebt. (Piper)
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Salman Rushdie: "Quichotte"
Eine brillante Hommage an Cervantes und ein unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten.
Salman Rushdies Quichotte ist ein Reisender, der besessen ist von der "unwirklichen Wirklichkeit" des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Plaudersendungen erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen; auf dem Beifahrersitz, Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat.
Rushdie nimmt Quichottes Abenteuer mit in unsere verrückte Gegenwart. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioidkrise, Cyber-Spionen, Science Fiction, dem Leben des Mannes, der Quichotte geschaffen hat, und nicht zuletzt vom Ende der Welt. (C. Bertelsmann)
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Sigrid Undset: "Viga-Ljot und Vigdis"
Obwohl vor mehr als einhundert Jahren veröffentlicht, könnte die Geschichte von Viga-Ljot und Vigdis heute kaum relevanter sein. Eindrücklich beschreibt die Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset in ihrem frühen Roman das Ringen der schillernden jungen Norwegerin Vigdis um Emanzipation und Gerechtigkeit in einer von Männern und Gewalt dominierten Welt.
Das sagenumwobene Norwegen der Wikingerzeit. Als der Isländer Ljot den Hof ihres Vaters besucht, verliebt sich die junge Vigdis in den impulsiven Fremden. Ljot aber will nicht warten, bis sie sich endgültig für ein Leben mit ihm entschieden hat. Er vergewaltigt Vigdis und flieht nach der Tat. Den Sohn, den Vigdis neun Monate später zur Welt bringt, zieht sie allein groß. Auf sich gestellt kämpft sie um ein autonomes Leben - und die Ehre ihrer Familie. Wütend trotzt sie den unzähligen Widerständen, denen sie im patriarchalen System ihres Heimatlandes ausgesetzt ist und stellt sich nicht nur ihrem Vergewaltiger, sondern auch den Mördern ihres Vaters mutig entgegen.
Sigrid Undset wurde 1882 in Kalundborg/Dänemark geboren. Seit ihrer frühen Kindheit lebte sie in Oslo, bevor sie 1940 vor den Deutschen über Schweden in die USA floh. Nach 1945 kehrte sie in ihre Heimat, nach Lillehammer, zurück, wo sie 1949 starb. 1928 erhielt Undset den Literaturnobelpreis. (Hoffmann und Campe)
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Alexander Moritz Frey: "Verteufeltes Theater. Ein Faust-Roman"
Ein deutsches Provinztheater, Anfang des 20. Jahrhunderts; auf dem Programm steht Goethes "Faust". Der Abend aber gerät von Anfang an aus dem Takt: Warum nur streut der Darsteller des Mephisto ganz eigene Verse ein - und wer ist überhaupt dieser fremde Schauspieler, der den plötzlich erkrankten Bühnen-Teufel vertritt? Und was hat es mit jenem Herrn im dunklen Gewand auf sich, ein Priester und Jesuit womöglich, der Schauspielern und Theaterdirektor zur Seite springt und dessen geistlicher Rat die großen Fragen der Welt auf seltsam zweideutige Weise löst? Treibt hier - so ahnt der Leser - am Ende gar der Leibhaftige sein Spiel im Spiel?
Im "Faust"-Jahr, zur 200. Wiederkehr der Uraufführung, erscheint der lange vergessene Theater-, Faust- und Mephisto-Roman des Alexander Moritz Frey endlich in einer Neuausgabe. Frey gelingt es darin, seine Figuren - hypernervöse Schauspieler, einen geltungssüchtigen Theaterdirektor, einen Theatermann aus Berlin, unbedarfte Zuschauerinnen und diverse Komparsen - in der Schwebe zu halten zwischen Realismus und satirischer Zuspitzung. Im Zentrum jedoch steht der große Rätselhafte, der unerkannte Teufel im Priesterkleid, ein wortgewandter Intellektueller, der nur vermeintlich stets das Gute will. Ein geistreiches Spiel - und ein großes Lesevergnügen, nicht nur für "Faust"-Kenner. (Elsinor)
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Sanyutei Encho: "Die Pfingstrosenlaterne"
"Die Pfingstrosenlaterne" ist ein noch heute in Japan bekanntes Werk: Die berühmte Gespenstergeschichte aus dem 17. Jahrhundert erzählt, wie zwei Schönheiten aus dem Jenseits einem jungen Mann die Lebensgeister aussaugen.
Die Geschichte von Sanyutei Encho beginnt wie die Populärfassung einer griechischen Tragödie: Der junge Samurai Heitaro gerät auf dem Markt mit einem stadtbekannten Trunkenbold in Streit - und tötet ihn. Aber der Getötete war selbst Samurai, dessen Nachkommen durch ihren Ehrenkodex zur Blutrache verpichtet sind.
Das Erzählen schlägt noch mancherlei Haken. Gespenster treten auf und werden zur Heimsuchung, Liebe und Anzüglichkeiten haben ihren Ort, Schürzenjäger suchen ihr Glück und finden es. Wir lesen eine Erzählung, die übervoll ist an Wendungen und neuen Verwicklungen.
Es ist Unterhaltungsliteratur von Weltrang, der wir lesend statt lauschend folgen können: Der hohe Ton, in dem japanische Vorstellungen von Ehre und Schicksalhaftigkeit zur Sprache kommen, wird gebrochen durch komödiantische Szenen. Schelmisch gerissene Charaktere begegnen dem Ethos der Edelleute mit Bauernschläue. Kein Tod ist bei Encho so tragisch, als dass er nicht neben und eng verbunden mit dem Lächerlichen stehen könnte. Zwischen Wirklichkeit und Fantasie sowie Menschen- und Geisterwelt springt die "Pfingstrosenlaterne" mit Leichtigkeit hin und her; zwischen Realität und Traum zu unterscheiden, fällt in diesem Bilderbogen nicht leicht. Encho lässt kaum ein Motiv der volkstümlichen Literatur Japans aus, und immer wieder wendet er sich kommentierend an seine Zuhörer und an uns Leser. (Die Andere Bibliothek)
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Merethe Lindstrøm: "Tage in der Geschichte der Stille"
Der mehrfach ausgezeichnete Roman der großen norwegischen Autorin Merethe Lindstrøm über Krieg und Verlust und das, was für immer unausgesprochen bleiben muss.
Eva und Simon haben ein schönes und erfülltes Leben: ein großes Haus, drei erwachsene Töchter, verdienter Ruhestand nach erfolgreichen Karrieren als Lehrerin und Arzt. Doch als Simon aufhört zu sprechen, beginnt die Vergangenheit an Eva zu nagen. Bedingt durch die Stille, die mit Simons Rückzug entsteht, macht sie sich auf die Suche im Gespräch mit sich selbst nach den erschwiegenen Flecken in ihren beiden Leben. Sie versucht sich zu öffnen, sich der Isolation und Stille zu entziehen, in der sie schon viel länger leben, als sie es sich eingestehen will. Sie sucht das Gespräch mit dem örtlichen Priester, arbeitet allein an ihrer Erinnerung, und plötzlich tauchen einzelne Bilder auf, werden für sie wieder greifbar: der mysteriöse Einbrecher damals, als die Kinder noch klein waren, die jähe Entlassung der ehemaligen Hausangestellten, die ihnen doch beiden so nah stand. Doch während Eva ihrer eigenen Lebensgeschichte näher kommt, verschwindet Simon in sich selbst, verstummt zusehends, bis er fast kein Wort mehr herausbringt. Eva beginnt zu verstehen, dass seine Erinnerungen andere sind als ihre.
Ein für die Poetik seiner Sprache mit dem "Kritikerprisen 2011" und dem "Literaturpreis des Nordischen Rates 2012" ausgezeichneter Roman, der zwischen Erinnerung und Vergessen oszilliert. Ein Buch über das Schweigen und die Liebe zweier Menschen, die sich am Ende eingestehen müssen, dass es Dinge gibt, die vielleicht immer unaussprechlich bleiben.
Merethe Lindstrøm, 1963 in Bergen geboren, war Sängerin in einer Berliner Rockgruppe, bevor anno 1983 ihr erster Band mit Erzählungen erschien. Sie wurde mit mehreren wichtigen Preisen ausgezeichnet. (Matthes & Seitz)
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Miljenko Jergović: "Ruth Tannenbaum"
Salomon Tannenbaum bezieht 1920 Prügel auf die Fußsohlen, weil er nicht mit den Empfindlichkeiten des noch jungen Königreichs Jugoslawien rechnet. Seither sitzt ihm die Angst in den Knochen. 1928 heiratet er die Frau mit den größten Augen, die Zagreb je gesehen hat, und wenig später wird Töchterchen Ruth geboren, deren Augen noch größer sind und die eines Tages wegen dieser Augen zum Kinderstar am Zagreber Nationaltheater wird. Als kroatische Shirley Temple feiert sie wahre Triumphe, Triumphe, die nicht nur ihr, sondern der ganzen Familie zu Kopf steigen. Als die Deportationen beginnen, ist es aus mit dem Ruhm und bald auch mit dem Leben.
Miljenko Jergović gelingt mit "Ruth Tannenbaum" ein fantastischer Roman über eines der finstersten Kapitel nicht nur der jugoslawischen Geschichte. Er setzt damit zugleich Lea Deutsch ein Denkmal, deren totgeschwiegenes Schicksal ihm den Anstoß zum Schreiben gab. Es ist das international erfolgreichste Buch dieses innerhalb wie außerhalb seiner Heimat bedeutenden Erzählers. (Schöffling & Co.)
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Davide Longo: "Die jungen Bestien"
Ein neuer Kriminalfall aus Piemont, in dem der schweigsame Bergkauz und heimliche Menschenkenner Corso Bramard ermittelt: Bei dem Bau einer Bahnschnellstrecke zwischen Mailand und Turin werden die Überreste von zwölf Leichen gefunden, und eine Spur führt in die Zeit des italienischen Terrorismus, der Brigate Rosse.
Im Turiner Herbst 1977 hatten ein paar Jugendliche den Parteisitz der rechten MSI in Brand gesetzt. Dabei war ein Mann ums Leben gekommen, der sich nachts in den Räumen aufhielt. Wussten die Jugendlichen, dass ein Mensch im Gebäude war? War alles nur ein Spiel der jungen Leute, in jenen aufgeheizten Zeiten, oder wollten sie wirklich einen Mord begehen? Niemand kennt die Antwort, die Jugendlichen sind seitdem spurlos verschwunden.
Fast vierzig Jahre später suchen zwei Kommissare und ihr ehemaliger Kollege Corso Bramard nach einer Verbindung zu jenem Fall. Die Drei geraten in einen schier unbezwingbaren Strudel aus italienischer omertà und Lüge. Und doch nähern sie sich beharrlich einer Wahrheit, die von der Politik unter den Teppich gekehrt wurde ... (Rowohlt)
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Oliver Sacks: "Alles an seinem Platz. Erste Lieben und letzte Fälle"
Der Neurologe Oliver Sacks ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Er hat eine neue Form des Verständnisses für seine Patienten entwickelt, indem er deren Eigenheiten nicht als Defekte oder Behinderung abtat, sondern sie in ihrer Besonderheit wahrnahm und beschrieb.
Als Sacks im Jahr 2015 starb, hinterließ er eine Fülle von Aufzeichnungen: Sacks schreibt über Depressionen und Psychosen, über das Tourette-Syndrom und Demenzerkrankungen, Träume und Halluzinationen. Und er gibt Einblicke in seine persönliche Welt, indem er sein Faible für Farngewächse und Gingkobäume beschreibt und von seinem meistgeliebten Sport erzählt: dem ausgiebigen Schwimmen in Seen und Flüssen. Das höchst lesenswerte Vermächtnis eines Autors von Weltrang. (Rowohlt)
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Richard Wrangham: "Die Zähmung des Menschen. Warum Gewalt und friedlicher gemacht hat. Eine neue Geschichte der Menschwerdung"
Die Erfindung der Todesstrafe hat uns zum Menschen gemacht - das ist die neue aufsehenerregende Theorie des Harvard-Anthropologen und Schimpansenforschers Richard Wrangham. Demnach zähmten sich unsere Vorfahren selbst, indem sie dafür sorgten, dass nur noch diejenigen Gruppenmitglieder sich fortpflanzen konnten, die sozial eingestellt waren. Aggressives Verhalten wurde mit dem Tod bestraft und dadurch aus dem Genreservoir entfernt.
Auf der Basis neuester Forschung von Genetikern, Neurowissenschaftlern, Primatologen und Paläontologen zeigt Wrangham nicht nur, wie wir im Lauf der Evolution durch Anwendung tödlicher Gewalt zu den zivilisierten Wesen wurden, die wir heute sind. Er führt uns auch vor Augen, dass diese Entwicklung zugleich den Grundstein für die schlimmsten unserer Gräueltaten gelegt hat.
Richard Wrangham, geboren 1948, ist Professor für biologische Anthropologie an der Universität von Harvard und einer der führenden Primatenforscher. Er wurde bekannt durch seine langjährigen Studien an wild lebenden Schimpansen in Afrika. (DVA)
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Mircea Cărtărescu: "Solenoid"
Hohn und Spott erntet ein junger Mann in seinem Literaturkreis, als er dort seinen Text "Der Niedergang" zum Besten gibt. Aus ihm wird nicht wie erhofft ein gefeierter Schriftsteller, sondern ein Lehrer in der Vorstadt von Bukarest.
Als dieser namenlose Erzähler jedoch ein Haus in Form eines Schiffes kauft, gerät er in den Bannkreis des Solenoids, einer Art riesiger Magnetspule, die sich unterhalb des Kellers befindet. Deren Gravitationskraft zieht aber nicht nach unten, sondern hebt konsequent alles in die Höhe, was in ihr Umfeld gerät - Menschen, Dinge, ja die Wirklichkeit selbst.
Genial, verrückt, groß: Mit seinem monumentalen Roman hat Mircea Cărtărescu erneut Weltliteratur geschaffen. (Zsolnay)
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Christian Goeschel: "Mussolini und Hitler. Die Inszenierung einer faschistischen Allianz"
Zwischen 1934 und 1944 trafen sich Mussolini und Hitler insgesamt siebzehnmal - öfter als jedes andere Duo westlicher Staatschefs der damaligen Zeit. Die beiden Diktatoren sandten einander Glückwunschtelegramme zum Geburtstag, Hitler gratulierte Mussolini regelmäßig zum Jahrestag des "Marsches auf Rom". Obwohl sie einander persönlich nicht ausstehen konnten, gelang ihnen die Inszenierung einer Freundschaft. Sie sollte nach außen Einheit und Macht demonstrieren und nach innen Volksnähe vermitteln.
Entlang der wichtigsten Begegnungen - von den pompösen Staatsempfängen der Anfangszeit bis zum letzten Treffen am 20. Juli 1944 in der Wolfsschanze - zeichnet Christian Goeschel die wechselvolle Geschichte dieser folgenreichen "Freundschaft" nach. Er untersucht die diplomatischen Taktiken und propagandistischen Techniken und wirft ein neues Licht auf die zerstörerische Allianz zwischen dem faschistischen Italien und Nazi-Deutschland. Am Prototyp choreografierter Diktatorenfreundschaft im Zeitalter der Massenmedien zeigt dieses Buch, was geschehen kann, wenn im Feld der Politik Öffentlichkeitswirksamkeit und Macht miteinander verschmelzen. (Suhrkamp)
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Michael Palin: "Erebus. Ein Schiff, zwei Fahrten und das weltweit größte Rätsel auf See"
19. Mai 1845, Greenhithe, England: Sir John Franklin macht sich mit 134 Männern und zwei Schiffen, der "Terror" und der "Erebus", auf den Weg ins arktische Eis, um den letzten weißen Fleck der Nordwestpassage zu kartieren. Drei Jahre später verschwinden die Schiffe, ihr Schicksal und das ihrer Besatzungen bleibt mehr als anderthalb Jahrhunderte lang ein Rätsel - bis 2014 vor der Nordküste Kanadas ein wahrhaftiger Schatz gefunden wird: das Wrack der "HMS Erebus".
Michael Palin entfaltet in seinem lebendigen und atmosphärischen Erfolgstitel die so glanzvolle wie tragische Geschichte der "Erebus"; von ihrem Stapellauf über zahlreiche Fahrten auf allen Weltmeeren und die legendäre Reise in die Antarktis, die ihr und den vom Forschungsgeist getriebenen Entdeckern Ruhm brachte, bis hin zu der verhängnisvollen Expedition in die Arktis, die in einer Katastrophe endete. (mare)
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Michi Strausfeld: "Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren. Lateinamerika erzählt seine Geschichte"
Ein neuer, subjektiver, frischer Blick auf die große Literatur Lateinamerikas. Geschrieben von Michi Strausfeld, die für den Höhenflug der lateinamerikanischen Literatur in Deutschland seit den 1970er-Jahren maßgeblich verantwortlich ist. Und ergänzt mit persönlichen Porträts der führenden Autoren, die sie alle kannte. Eine einzigartige und farbige Darstellung der großartigen Literatur Lateinamerikas in ihrer ganzen Spannbreite von einer der profundesten Kennerinnen weltweit. (S. Fischer)

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Petina Gappah: "Aus der Dunkelheit strahlendes Licht"
Ein großer Roman über ein unbekanntes Stück afrikanischer Kolonialgeschichte, fiktionalisiert zu einer spannenden Abenteuerreise - erzählt von einer der aufregendsten Stimmen unserer Gegenwart.
Seit ihrer Jugend ist Petina Gappah von der Geschichte um David Livingstone besessen - dem berühmten schottischen Missionar und Afrikaforscher, der sich des großen geografischen Rätsels seiner Zeit verschrieben hatte, der Entdeckung der Nilquellen. Aus Faszination wurde ein Roman: Als Livingstone 1873 auf der Suche stirbt, will seine treue Gefolgschaft seinen Leichnam in seine Heimat zurückbringen. So machen sich 69 Gefährten auf den wagemutigen Weg, ihn quer durch Afrika zu tragen, angeführt von einer jungen Frau - Halima, Livingstones scharfzüngiger Köchin.
Es ist eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise über 1.000 Meilen, auf der ihnen Hunger, Krankheit und Tod begegnen - und immer wieder die Frage: Wie weit sind wir bereit für unsere Freiheit zu gehen? (S. Fischer)
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