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Christina Viragh:
"Im April"
(Rezension)

Peter Balko:
"Zusammen sind wir unbesiegbar"

(Rezension)  

Kerstin Hensel:
"Regenbeins Farben"
(Rezension)

Inès Bayard:
"Scham"

(Rezension)

J.M.G. Le Clézio:
"Alma"
(Rezension)

Davide Longo:
"Die jungen Bestien"
(Rezension)
  
Hartmut Lange:
"Der Lichthof"

(Rezension)  

Benjamín Labatut:
"Das blinde Licht"

(Rezension)

Fabjan Hafner:
"Erste und letzte Gedichte"
(Rezension)

Matthias Politycki:
"Das kann uns keiner nehmen"
(Rezension)

Heinrich Steinfest: "Der Chauffeur"
In der Welt des Chauffeurs Paul Klee herrschen Übersicht und Präzision. Aber das Leben hält keine Garantie für unendliche Ordnung bereit:
Nach einem schweren Autounfall und einer nicht minder schweren Fehlentscheidung beschließt er, ein kleines Hotel ganz nach seinen Vorstellungen zu führen. Und das Glück will es, dass er sich in die Maklerin Inoue verliebt.
Also planen sie das Haus gemeinsam, von den Zimmern bis zur Bar, von den Sesseln bis zum Frühstück. Aber Klees ideale Welt zerbricht ein zweites Mal - und er entschließt sich zu einem für ihn sehr überraschenden Schritt ...
Die Geschichte eines Mannes, den die Liebe und der Tod einmal zu oft behelligen. (Piper)
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Miklós Szentkuthy: "Apropos Casanova. Das Breviarium des St. Orpheus"
Er ist der Solitär der ungarischen Literatur. 60 Jahre arbeitete Miklós Szentkuthy an seinem enormen, uferlosen Werk - auf Deutsch lagen bisher nur wenige Seiten vor. Zu entdecken ist ein literarischer Kosmopolit, ein ungarischer Borges, ein zu jeder Zeit Unzeitgemäßer.
2000 Jahre europäische Kultur, nichts weniger hat sich Miklós Szentkuthy mit seinem "Breviarium des St. Orpheus" vorgenommen - was Anderen zur gigantomanischen Selbstüberschätzung geriete, ist bei ihm ein humoristisch-satirisch-spöttisches Spiel mit der Geschichte. Neben dem Bekannten oder bloß Plausiblen aus den Annalen entdecken wir erdichtete, erlogene Episoden, fiktive Begegnungen historischer Persönlichkeiten, verblüffende Analogien und Zufälle; das Unwahrscheinliche stellt Szentkuthy neben das Faktische, wir hasten ihm hinterher auf seinem vergnügten Ritt durch die Geschichte, und schon bald spielt keine Rolle mehr, was wirklich wahr, was nur fiktiv richtig ist.
Für seinen Romanessay "Apropos Casanova", Auftakt seines Opus magnum "Das Breviarium des St. Orpheus", mit dem Szentkuthy erstmals einer deutschen Leserschaft vorgestellt wird, wurde er bei Erscheinen 1939 der Blasphemie angeklagt.
In "Apropos Casanova" nimmt uns der "heilige" Orpheus Szentkuthy bei der Hand, führt uns als antikmoderner Vergil durch die Epochen. Im Zentrum stehen Casanova und seine Memoiren, aus deren Lektüre ein eigentümlicher Roman entsteht: Nicht Textkommentar hat er im Sinn, sondern das Heraufbeschwören des gesamten 18. Jahrhunderts, das Casanova als Gallionsfigur verkörpert. Chronologie aber ist Szentkuthys Sache nicht - und so darf es nicht verwundern, dass sich hier Leibniz und Sigmund Freud, die US-amerikanische Schauspielerin Gloria Swanson und Tintorettos "Susanna im Bade" literarisch begegnen.
Bei Szentkuthy entpuppt sich das Heilige als das Profane, die Hagiografien geraten zu Lastergeschichten - Casanovas Spiegelbild, der Heilige Alfons von Liguori, hier zum Kumpanen des Venezianers gemacht, führt uns deshalb ein und hinab in Szentkuthys abgründigen Humor.
Miklós Szentkuthy (1908-1988) war der moderne Schriftsteller Ungarns schlechthin. Er übersetzte Dickens, Mark Twain, Swifts "Gullivers Reisen" und Joyce' "Ulysses" ins Ungarische. Einem kennerschaftlichen Publikum ist er dank Übersetzungen ins Französische, Spanische, Englische, Portugiesische, Slowakische und Rumänische bekannt. Kurz vor seinem Tod wurde er 1988 mit dem "Kossuth-Preis", der höchsten ungarischen Auszeichnung für Kunst und Kultur, geehrt. (Die Andere Bibliothek)
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Robert Seethaler: "Der letzte Satz"
An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler.
Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
“Der letzte Satz” ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt. (Hanser Berlin)
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Verena Keßler: "Die Gespenster von Demmin"
Larry lebt in einer Stadt mit besonderer Geschichte - Ende des Zweiten Weltkriegs fand in Demmin der größte Massensuizid der deutschen Geschichte statt. Für Larry ist ihre Heimatstadt aber vor allem eins: langweilig. Sie will so schnell wie möglich raus in die Welt und Kriegsreporterin werden.
Während Larry mit den Unzumutbarkeiten des Erwachsenwerdens kämpft, steht einer alten Frau der Umzug ins Seniorenheim bevor. Beim Aussortieren ihres Hausstands erinnert sie sich an das Kriegsende in Demmin und trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Verena Keßler von Trauer und Einsamkeit, von Freundschaft und der ersten Liebe. Ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden. (Hanser Berlin)
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Donna Leon: "Geheime Quellen. Commissario Brunettis neunundzwanzigster Fall"
Als Vittorio Fadalto in einer Sommernacht auf dem Rückweg vom Krankenhaus mit dem Motorrad verunglückt, glauben alle an einen Unfall. Nur nicht seine Frau, die Brunetti um Hilfe bittet. Wollte tatsächlich jemand Fadalto etwas Böses? Oder sind das nur Hirngespinste seiner schwerkranken Frau? Brunetti braucht all seine Intuition - und enthüllt schließlich ein Verbrechen größeren Ausmaßes mit Folgen für die Gewässer des ganzen Veneto.
Mitten im Hochsommer ruft eine Ärztin aus dem Ospedale Fatebenefratelli in der Questura an, ihre Patientin wolle die Polizei sprechen und nicht den Pfarrer. Brunetti und Griffoni finden sich sofort am Sterbebett ein. Auch wenn Benedetta Toso kaum mehr sprechen kann, wird doch klar, dass irgendetwas mit dem Tod ihres Mannes vor ein paar Wochen nicht stimmt. Spuren hat der Commissario so gut wie keine. Aber er hat am Totenbett versprochen, dass Benedetta Tosos Mann Gerechtigkeit widerfahren soll.
Ebenso unermüdlich wie raffiniert ermittelt Brunetti, um sein Versprechen einzulösen. Und das Verbrechen lässt nicht auf sich warten. (Diogenes)
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"Warum Lesen. Mindestens 24 Gründe"
Herausgegeben & Nachbemerkung von Katharina Raabe und Frank Wegner.
Sind wir, was wir gelesen haben? Schärft Lesen die Wahrnehmung? Den Gemeinsinn? Was geschieht im Gehirn, wenn wir lesen? Gibt es ein illegitimes Lesen? Ein ekstatisches? Liest man alt anders als jung? Wie las man im Sozialismus? Was liest man im Krieg? Was bedeutet Lesen in unserer heutigen Abstiegsgesellschaft? Macht Nicht-Lesen am Ende glücklicher?
Dies ist ein Lesebuch und ein Buch über das Lesen, eine Anthologie, die das welt- und selbsterschließende Abenteuer des Lesens beschreibt, seziert und feiert.
Ausgehend von ihren literarischen oder wissenschaftlichen Arbeiten nehmen sich 24 Autorinnen und Autoren die Freiheit, das Thema auf ihre Weise zu behandeln: in Gestalt einer Theorie, einer Erzählung, einer Kindheitserinnerung oder als Streifzug durch die eigene Bücher- und Lesegeschichte. (Bibliothek Suhrkamp)
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Laurent Binet: "Eroberung"
Was, wenn in der Geschichte Europas zwei Dinge anders gelaufen wären? Erstens: Die Wikinger wären mit Pferden und eisernen Waffen bis nach Südamerika gesegelt. Zweitens: Kolumbus hätte Amerika nicht entdeckt.
In diesem Fall erobern die Inkas Europa. Sie landen im 16. Jahrhundert in Portugal, besiegen Karl V. in Frankreich und die Anhänger der Inquisition in Spanien. In Deutschland helfen ihnen die Fugger, das viele Gold zu verteilen. Im Herzen von Paris wird eine Pyramide errichtet, in Wittenberg schlägt man nach Luthers Tod die "95 Thesen der Sonne" an. Federschmuck ziert die Häupter der Europäer, auf den Feldern wächst Chinoa, Schafe sind heilig ...
Wie ginge es uns heute, fragt Binet, wären wir statt der kapitalistischen Ideologie den Lehren des Inkahäuptlings Atahualpa gefolgt?
Eine mit sprühendem Witz geschriebene Alternativweltgeschichte, ein fulminantes Vexierspiel, ein brillanter Abenteuerroman. Laurent Binets Bücher sind internationale Erfolgstitel, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Die "Eroberung" Europas durch die Inkas wird in zwanzig Sprachen übersetzt und als Serie verfilmt. (Rowohlt)
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Szczepan Twardoch: "Das schwarze Königreich"
Warschau nach dem deutschen Angriff 1939. Jakub Shapiro, früher Unterweltkönig der Stadt, kämpft als Soldat einen aussichtslosen Kampf. Sein Gangsterreich zerfällt, das luxuriöse Leben ist zu Ende. Während Shapiro seine Familie zu schützen versucht, macht er einen unverzeihlichen Fehler. Frau und Söhne verlassen ihn. Jakubs Geliebte Ryfka rettet ihn aus dem Ghetto in eine konspirative Wohnung. So ist es bald der halbwüchsige Sohn David, der das Überleben von Mutter und Bruder sichert, durch Schmuggel und Schwarzhandel; unter schon alltäglicher Todesgefahr erlebt er in bizarren Abenteuern einen Rausch von Jugend und Freiheit. Doch die Gräuel, Hunger, Gewalt und Mord, konzentrieren sich hier wie unter einem Brennglas, umso mehr nach dem Ghettoaufstand. Und der Preis für ein Überleben ist so hoch und schrecklich, dass niemand die Schuld je tragen können wird. Als das Ghetto zerstört liegt, kämpft Ryfka in der apokalyptischen Trümmerwelt bis aufs Blut für ihrer beider Zukunft. Und David will Rache nehmen, an den Deutschen, an allen.
Szczepan Twardoch schildert kompromisslos einen gewaltigen Stoff: die deutsche Besatzung, die Warschauer Aufstände, das Ghetto. Er erzählt von Juden, Polen, Deutschen, von Opfern und Henkern, erzählt mit glänzender, eisiger Spannung von einer dunklen Zeit - und der schwersten aller Prüfungen, Mensch zu bleiben. (Rowohlt)
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Ursula Naumann: "El Caballero Gustavo Bergenroth. Wie ein preußischer Forscher in Spanien Geschichte schrieb"
Früh am Morgen des 20. August 1860 trifft der ostpreußische Jurist Gustav Bergenroth in Simancas, einem abgelegenen Dorf in Kastilien, ein. Sein Ziel: das spanische Staatsarchiv, ein altes, mit dicken Mauern, Graben, Türmen und Zinnen bewehrtes Kastell, das erst seit Kurzem für Forscher zugänglich ist. Er will die Tudorzeit, die farbigste Epoche der englischen Geschichte, erforschen. Doch er ahnt nicht, was ihn erwartet: Unendliche Mengen an verschlüsselten Depeschen, die vor ihm noch niemand entziffert hat. In achteinhalb Jahren knackt er unter widrigsten Umständen die kompliziertesten Codes - eine kryptologische Meisterleistung. Was er dabei entdeckt und in scharfsinnigen, illusionslosen Berichten veröffentlicht, stellt festgefügte Geschichtsbilder auf den Kopf und schockiert seine Zeitgenossen.
Wer ist dieser Gustav Bergenroth? Geboren und aufgewachsen in der masurischen Provinz, engagierter Demokrat, Barrikadenkämpfer in der 48er-Revolution, nach deren Niederschlagung Flucht nach Kalifornien, dann Emigration nach London - er hat schon einiges hinter sich an abenteuerlichen Erfahrungen. Doch Simancas wird zum entscheidenden Kapitel seines wechselvollen Lebens.
Ursula Naumann hat eine glänzend recherchierte und mitreißend erzählte Biografie geschrieben. Sie zeichnet nichts weniger als das Bild eines Mannes, der, gegen seine Zeit, die Geschichtswissenschaft revolutionierte. (Insel)
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Marie Hermanson: "Der Sommer, in dem Einstein verschwand"
Göteborg im Sommer 1923: Zum 300. Gründungsjubiläum findet eine große Ausstellung statt, und über der gesamten Stadt hängt eine magische Atmosphäre der Euphorie und des Umbruchs. Die junge Journalistin Ellen ergattert ihren ersten Auftrag bei einer Zeitung und kann ihr Glück kaum fassen: Sie wird als Reporterin die Aufregung der Ausstellung einfangen. Als sie eines Nachts eine alarmierende Entdeckung macht, bittet sie den Polizisten Nils Gunnarsson um Hilfe. Zur selben Zeit sitzt Albert Einstein in seinem Berliner Arbeitszimmer. Sein Privatleben steht Kopf, seine Finanzen sind miserabel, und er erhält Morddrohungen aus rechten Kreisen. Und ausgerechnet jetzt muss er nach Göteborg reisen, um seine Nobelpreisrede zu halten. Doch es gibt ungeahnte Kräfte, die diese Rede um jeden Preis verhindern wollen ... Vor der stimmungsvollen Kulisse der Göteborger Jubiläumsausstellung lässt Marie Hermanson in "Der Sommer, in dem Einstein verschwand" die Goldenen Zwanziger auferstehen und schafft einen turbulenten Roman, spannend und zeitgeschichtlich zugleich.
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. (Insel)
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Niklas Maak: "Technophoria"
Unsere Zukunft hat bereits begonnen. Ein Roman zu den großen Fragen unserer Zeit: wild, melancholisch und hinreißend zugleich.
Turek arbeitet für eine Firma, die "Smart Cities" baut. Sein Chef ist besessen von einem alten Plan: Wenn es gelänge, die ägyptische Qattara-Senke mit Wasser aus dem Mittelmeer zu fluten, könnte man den Meeresspiegel senken, den Klimawandel bremsen - und Milliarden verdienen.
"Technophoria" erzählt von den Schönheiten und Absurditäten der digitalen Welt, von Menschen, die an der Zukunft bauen oder ihr zu entkommen versuchen. Ein scharfer Blick auf eine Gesellschaft, die ihre Freiheit für Komfort und Sicherheit aufgegeben hat, und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die um die ganze Welt führt, zu Gorillas und Robotern, in anarchistische Kommunen, sprechende Häuser und Serverfarmen - und zu Menschen, die ihr Leben so wenig in den Griff bekommen wie die Liebe. (Hanser)
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Andri Snær Magnason: "Wasser und Zeit. Eine Geschichte unserer Zukunft"
In Island schmelzen die Gletscher, der Meeresspiegel steigt. Unsere Kinder werden, anders als Andri Snær Magnasons Großeltern, ihre Flitterwochen nicht mehr nutzen können, um über einen Gletscher zu wandern. 2180 sind die Zwillings-Urenkel des Autors 90 Jahre alt, stellt er sich vor. In was für einer Welt werden sie leben?
"In den nächsten hundert Jahren wird sich das Leben auf der Erde grundlegend ändern. Gletscher werden schmelzen, der Meeresspiegel wird steigen, und der Säuregrad der Ozeane wird stärker zunehmen als in den letzten 50 Millionen Jahren. Diese Veränderungen beeinflussen das gesamte Leben – aller Menschen, die wir kennen, und aller Menschen, die wir lieben. Sie sind komplizierter als die meisten Dinge, mit denen wir uns normalerweise beschäftigen, größer als unsere gesamte bisherige Erfahrung, größer als die Sprache. Welche Wörter können ein Thema von dieser Größenordnung fassen?"
Andri Snær Magnason hat die Wörter gefunden. Sein Buch ist eine philosophische, literarische, persönliche, wissenschaftlich fundierte Annäherung an die Klimawissenschaft - über uralte Mythen von heiligen Kühen, Geschichten von Vorfahren und Verwandten, Begegnungen und Gespräche mit dem Dalai Lama. Es ist ein Appell, der das Persönliche mit dem Politischen verbindet. Er zeigt, dass wir handeln müssen. (Insel)
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Sebastian Janata: "Die Ambassadorin"
Der junge Hugo Navratil muss zurück in die österreichische Provinz. Sein Großvater, mit dem ihn die Liebe zur Natur und der Tod eines kleinen Jagdhundes verband, ist gestorben, die Familie nimmt Abschied. Das burgenländische Dorf, der Wald, Freund und Feind, alles scheint wie immer. Doch auf der Beerdigung fallen Hugo zwei Frauen auf. Sie sind auf der Suche nach einer antiken Flinte - und sie glauben, dass Hugo weiß, wo sie ist.
Je mehr Hugo es mit ihnen zu tun bekommt, desto besser versteht er, dass der alte Mann viele, durchaus schöne Gesichter hatte. Was hat es mit dem Verbund auf sich, der ihn und diese Frauen einst zusammenbrachte?
"Die Ambassadorin" ist eine Ode an das Matriarchat und die Geschichte eines Antihelden, der unerschrockener kaum sein könnte.
Sebastian Janata, Jahrgang 1988, stammt aus dem östlichsten Teil Österreichs, er lebt und arbeitet in Berlin. "Die Ambassadorin" ist sein Debütroman. (Rowohlt)
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Jhumpa Lahiri: "Wo ich mich finde"
Nach "Tiefland" ist dies der lange erwartete neue Roman der "Pulitzer"-Preisträgerin Jhumpa Lahiri.
Eine allein lebende Italienerin in den Vierzigern: unsicher, scheu, orientierungslos, sich selbst fremd. Die Arbeit als Universitätsangestellte garantiert ihr einen unspektakulären Tagesablauf. Sie begibt sich stets an dieselben, ihr vertrauten Orte, in ihre Lieblingsbar, die Schwimmhalle, die Buchhandlung um die Ecke. An den Wochenenden besucht sie ihre alte Mutter. Ihre Einsamkeit lässt sie die Menschen um sich herum genau betrachten - auf der Straße, bei der Maniküre, im Supermarkt, im Zug.
Die Tage vergehen, die Jahreszeiten wechseln sich ab. Und eines Tages, bei einem Ausflug ans Meer, geschieht etwas Unerwartetes. Sie trifft eine Entscheidung, die sie selbst überrascht.
Lahiri, bekannt für ihre feinste Beobachtungsgabe und Präzision bei der Figurendarstellung, entwirft das ergreifende Stimmungsbild einer Frau, die an einen Wendepunkt ihres Lebens gerät und deren Schicksal einem ans Herz geht. Suggestive, luzide Prosa mit einem großen Sog. (Rowohlt)
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