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Christoph Hein:
"Guldenberg"

(Rezension)

Peter Handke:
"Mein Tag im anderen Land"

(Rezension)

Carlos Ruiz Zafón:
"Der Friedhof der vergessenen Bücher"

(Rezension) 
  
Mathijs Deen:
"Der Schiffskoch"
(Rezension)

Maarten 't Hart: "Der Nachtstimmer"
Gabriel Pottjewijd ist bestürzt. Er ist nach Südholland gereist, um dort eine der letzten Garrels-Orgeln zu stimmen.
Nun aber dröhnt die Schiffswerft, die Ankerketten klirren - und die der Unrast anheimgefallenen Städter machen Gabriel das Leben schwer. Allein die sonderbare Lanna steht ihm beim Stimmen geduldig zur Seite.
Bis er anonyme Drohbriefe erhält, die auf ihre kratzbürstige Mutter Gracinha anspielen. Denn die hat schon ganz Anderen den Kopf verdreht.
Nach zehn Jahren Abstinenz erscheint nun endlich ein neuer Roman des ewig staunenden, ewig zweifelnden Meisters des skurril Poetischen.
Maarten 't Hart, geboren 1944 in Maassluis bei Rotterdam als Sohn eines Totengräbers, studierte Verhaltensbiologie, bevor er sich 1987 als freier Schriftsteller in Warmond bei Leiden niederließ. Nach seinen Jugenderinnerungen "Ein Schwarm Regenbrachvögel" erschien 1997 auf Deutsch sein Roman "Das Wüten der ganzen Welt", der zu einem überragenden Erfolg wurde und viele Auszeichnungen erhielt. Seine zahlreichen Romane und Erzählungen machen ihn zu einem der meistgelesenen europäischen Gegenwartsautoren. (Piper)
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Heinrich Steinfest: "Die Möbel des Teufels"
Nach 44 Jahren kehrt Leo Prager aus dem Südpazifik zurück nach Wien: Dort liegt seine Schwester Eva zur Identifikation in der Gerichtsmedizin - und für Leo stellen sich viele Fragen. Wer tötet eine Parlamentsstenografin? Ist der Mord politisch, oder liegt das Motiv in Evas streng gehütetem Privatleben? Dass er bei den Antworten von Chengs Frau Wolf Unterstützung erfährt, ist nichts als reiner Zufall. Aber ein glücklicher.
Ein Kriminalroman der ganz besonderen Sorte. Spannend, unwahrscheinlich und sehr sehr realistisch - dabei voller Liebe. Und die führt bekanntlich immer ans Ziel.
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren und erfand vor mehr als fünfzehn Jahren den einarmigen Detektiv Markus Cheng. Für seine originelle Schöpfung und dessen bemerkenswerte Fälle wurde Heinrich Steinfest mehrfach mit dem "Deutschen Krimi Preis" ausgezeichnet, erhielt 2009 den "Stuttgarter Krimipreis" und stand auf der Kandidatenliste für den "Leo-Perutz-Preis".
Zuletzt erschien "Der schlaflose Cheng", in dem Cheng zum letzten Mal selbst ermittelt, neuerdings assistiert er nämlich seiner ehemaligen Assistentin Frau Wolf. Und das ist gut so. (Piper)
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Salman Rushdie: "Sprachen der Wahrheit. Texte 2003-2020"
Leben und Schreiben, Wirklichkeit und Fantasie sind bei kaum einem Autor so eng, so schicksalhaft miteinander verknüpft wie bei Salman Rushdie. Ob in seinem Welterfolg "Mitternachtskinder", in seinem jüngsten, hochgelobten Roman "Quichotte" oder in den vielzähligen Essays, die er über die Jahre vorgelegt hat - in jeder Zeile steckt er selbst: seine Suche nach einer allgemeingültigen Sprache, sein Glaube an die Kraft des Erzählens, seine Erfahrung als Verfolgter und Emigrant und damit verbunden seine radikale Absage an Unterdrückung und Diskriminierung.
Das zeigen alle seine Werke eindrücklich. Klug und differenziert beleuchtet Rushdie in seinen Essays, Glossen und Reden die aktuelle Weltpolitik von Osama bin Laden bis Donald Trump, gibt Einblick in seine Ideenwelt und sein künstlerisches Schaffen. Gerade in seinen brillanten Literaturkritiken wird deutlich, wer ihn inspiriert: Shakespeare, Borges, auch sein Freund Harold Pinter.
Die in "Sprachen der Wahrheit" erstmals versammelten und zum Teil bisher unveröffentlichten Texte aus den vergangenen zwei Jahrzehnten veranschaulichen, wie ernst Salman Rushdie seine Verantwortung als Weltautor nimmt. So sind seine geistreichen Schriften immer auch ein Plädoyer für das vielstimmige Miteinander der Kulturen. (C. Bertelsmann)
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Peter Stamm: "Das Archiv der Gefühle"
Die Sängerin Fabienne heißt eigentlich Franziska, und es ist 40 Jahre her, dass sie eng befreundet waren und er ihr seine Liebe gestand.
Fast ein ganzes Leben. Seitdem hat er alles getan, um Unruhe und Unzufriedenheit von sich fernzuhalten.
Er hat sich immer mehr zurück gezogen und nur noch in der Fantasie gelebt.
Er hat sein Leben versäumt. Aber jetzt taucht Franziska wieder auf.
Gefährdet das seine geschützte Existenz, oder nimmt er diese zweite Chance wahr? (S. Fischer)
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Elizabeth Kolbert: "Wir Klimawandler. Wie der Mensch die Natur der Zukunft erschafft"
Aus dem biblischen Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, ist düstere Realität geworden: Wir befinden uns mitten in einem Artensterben gigantischen Ausmaßes. Das Klima verändert sich, weil wir das Klima verändern. So tiefgreifend beeinflusst unser Handeln den Planeten, dass Wissenschaftler vom Erdzeitalter des Menschen sprechen, dem Anthropozän.
In ihrem neuen Buch gewährt uns Elizabeth Kolbert einen Blick auf die Natur der Zukunft. Die "Pulitzer"-Preisträgerin erzählt von Ingenieuren, die mit aberwitzigen Folgen für das Ökosystem den Verlauf von Flüssen ändern oder ganze Küstenstreifen vor dem ansteigenden Meerwasser schützen.
Sie trifft Biologen, die den Teufelskärpfling, den wohl seltensten Fisch der Erde, retten wollen, und sie berichtet von den kühnen Plänen, Kohlendioxid aus der Luft zu saugen oder winzig kleine Diamanten in der Stratosphäre zu verteilen. Temporeich schildert Kolbert das Dilemma, vor dem wir stehen:
Unsere Eingriffe in die Umwelt haben uns an einen Punkt geführt, an dem diese Versuche die letzte Hoffnung im Kampf gegen die globale Erderwärmung sind. Vielleicht sind sie aber auch der letzte Schritt auf dem Weg in die Klimakatastrophe.  (Suhrkamp)
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Philipp Kohlhöfer: "Pandemien. Wie Viren die Welt verändern"
Anfang 2020 hält die Fachwelt den Atem an - aus Wuhan in China werden schwere Lungenentzündungen gemeldet. Die Virologen sind nervös, was, wenn es wieder ein Virus wie SARS ist? In den nächsten Wochen bewahrheitet sich diese Befürchtung: Eine neue Seuche zieht um die Welt ...
Vor dem Hintergrund des neuartigen Coronavirus erzählt dieses Buch davon, wie Pandemien entstehen und wieso sogenannte Zoonosen immer öfter auftauchen: Neue Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen und extrem gefährlich werden können. Denn auch, wenn wir gerne denken, dass Covid-19 einzigartig ist: Wir leben in einer Welt der Viren. Seuchen sind keine Naturkatastrophen wie Erdbeben. Sie fallen nicht vom Himmel. Stattdessen genügt ein einziger erfolgreicher Übersprung irgendwo auf der Welt, um eine neue Pandemie auszulösen.
Philipp Kohlhöfer, der für das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten an der Virologie der Berliner Charité arbeitet, legt hier ein beunruhigendes, gleichzeitig aber auch hoffnungsvolles Buch vor. Er begleitet führende Forscher wie Christian Drosten bei der Suche nach dem Ursprung von Pandemien, beobachtet sie bei ihrer Arbeit an Viren, wie MERS und Ebola, und dem Versuch, die nächste Seuche zu entdecken, bevor sie ausbricht. Die Reise führt ihn durch die deutschen Lande, aber auch nach Westafrika und Asien. In Laboratorien, Museen und den Regenwald. Dabei erzählt das Buch von der größten Waffe, die die Menschheit im Kampf gegen neuartige Erreger hat: der Wissenschaft.
Das Buch entsteht mit wissenschaftlicher Beratung, u. A. von Christian Drosten. (S. Fischer)
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Christoffer Carlsson: "Unter dem Sturm"
In einer kalten Novembernacht 1994 wird im kleinen südschwedischen Marbäck die Leiche einer jungen Frau gefunden. Alles weist auf ein Verbrechen hin, und ein Täter ist schnell ausgemacht: Edvard Christensson unterhielt eine Beziehung mit ihr; wie sein Vater ist er berüchtigt für einen aufbrausenden Charakter.
Edvard wird verurteilt, und der Frieden kehrt ins Dorf zurück. Nur nicht fü Edvards siebenjährigen Neffen Isak, der Edvard vergöttert hat. Isak ist besessen von der Vorstellung, dass er den Keim des Bösen in sich trägt, wie sein Onkel, wie sein Großvater.
Zehn Jahre später sitzt Isak nach einem Diebstahl vor Vidar, der als junger Polizist bei der Verhaftung von Edvard half. Und je mehr Vidar sich zurückerinnert, desto größer werden seine Zweifel an den Ermittlungen damals. Und dann verschwindet Isak. Vidar macht sich auf die Suche. Nach dem Jungen und nach der Antwort auf die Frage, was in jener Novembernacht wirklich geschah.
Christoffer Carlsson, geboren 1986, wuchs außerhalb von Marbäck an der Westküste Schwedens auf. Er promovierte in Kriminologie an der Universität Stockholm und wurde 2012 mit dem "Young Criminologist Award" der "International European Society of Criminology" ausgezeichnet. Für seinen Debütroman "Der Turm der toten Seelen" erhielt er im Jahr 2013 als jüngster Preisträger mit 27 Jahren den "Schwedischen Krimipreis". Die Reihe um den Polizisten Leo Junker erscheint in 20 Ländern und wird verfilmt. Sein Roman "Unter dem Sturm" wurde bislang in zehn Länder verkauft und war anno 2019 für den "Schwedischen Krimipreis" nominiert. (Rowohlt)
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Petros Markaris: "Das Lied des Geldes"
Kommissar Charitos stellt in seinem neuesten Fall fest: Wie überall geht auch in Griechenland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.
Investoren aus allen Ländern der Welt - aus Saudi-Arabien, aus China, aber auch einheimische - kaufen ganze Landstriche auf, während gleichzeitig viele Leute in Athen verarmen und um ihre Existenz bangen.
Das weiß auch Charitos' bester Freund Sissis, Leiter eines Obdachlosenasyls und Kopf der neuen Protestbewegung der Armen.
Als ein ausländischer Investor tot auf einem leeren Grundstück am Meer aufgefunden wird, beginnt Charitos zu ermitteln.
Der Täter hinterlässt eine interessante Handschrift: ein Lied, das von Geld und von Gier erzählt. (Diogenes)
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Donna Leon: "Flüchtiges Begehren. Commissario Brunettis dreißigster Fall"
Samstag Abend auf dem Campo Santa Margherita. Nach einem Getränk lassen sich zwei Touristinnen von ein paar Einheimischen zu einer Spritztour in die Lagune verführen. In der Dunkelheit rammt das Boot einen Pfahl, und die Amerikanerinnen enden bewusstlos auf dem Steg des Ospedale. Warum alarmierten ihre Begleiter nicht die Notaufnahme, wenn alles nur ein Unfall war? Je hartnäckiger Brunetti ermittelt, desto näher kommt er einem Monstrum, vor dem sich selbst die Mafia fürchtet.
Als altgedientem Polizisten ist Brunetti keine Schwäche fremd. Doch diesmal hat er es mit einem besonders heimtückischen Verbrechen zu tun - und das auch noch auf See, außerhalb seiner üblichen Zuständigkeiten. Dabei beginnt alles mit einer harmlosen Spritztour in die Lagune. Aus Spaß wird Ernst, viele Fragen bleiben offen. Die eingeschworene Gemeinschaft der Bootsleute in Venedig scheint undurchdringlich. Brunetti aber gibt nie auf, bevor er nicht die ganze Wahrheit kennt. Und schon stößt er auf seine bislang größte Herausforderung: Questura, Küstenwache und Carabinieri ermitteln gemeinsam. (Diogenes)
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