Donna Leon

Donna Leon wurde am 28. September 1942 in New Jersey (USA) geboren. Im Alter von 23 Jahren begab sie sich nach Europa, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London und als Lehrerin an amerikanischen Schulen in Europa und Asien. In der Nähe von Venedig, wo Donna Leon seit 1981 lebt, lehrt sie englische und us-amerikanische Literatur an einer nahegelegenen Universität.
Wie sie zum Schreiben kam? Durch ihre Leidenschaft für die Oper: Während des Besuchs einer Probe im venezianischen Opernhaus "La Fenice" ärgerte sich ihr Begleiter: "Ich könnte den Dirigenten umbringen!" Worauf Donna Leon antwortete: "Ich mach's für dich, aber in einem Roman". Dieser Roman sollte den Titel "Venezianisches Finale" tragen und der Beginn einer Serie von Kriminalromanen mit Commissario Brunetti als Hauptfigur sein ...

"Ein Leben in Geschichten"
Donna Leon hat viel erlebt, in den USA, im Iran, in Saudi-Arabien, Italien natürlich oder in der Schweiz. Kaum aber passiert ihr ein Abenteuer, wird auch schon eine spannende Geschichte daraus. Sie erzählt uns von ihrer Jugend auf der Farm und von Sperrstunden-Pyjamapartys im Iran, Geldnot und einem "Fiat 600". Davon, wie sie als "Anstandsdame" nach Italien kam, von der Jagd nach dem perfekten Cappuccino und kleinen Wundern in den Bergen.
Abenteuerlust, Mut und Erfindungsgabe. Sie sind es, die Donna Leon immer wieder haben Neues entdecken und Neuanfänge wagen lassen.
Überall findet sich Stoff für spannende Geschichten. Obendrein bekommt der Leser in diesem Band Antworten auf Fragen, die er der Autorin immer schon stellen wollte: Woher hat Donna Leon ihren Namen? Womit hat sie ihr Geld verdient, bevor aus Wörtern Geschichten wurden? Wie lebt es sich mit einer kriminellen Fantasie?
Ein buntes Leben, Geschichten über Geschichten. (Diogenes)
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"Milde Gaben. Commissario Brunettis einunddreißigster Fall"
Elisabetta Foscarini, Jugendfreundin von Brunetti und immer noch eine Schönheit, taucht eines Tages in der Questura auf. Ob Brunetti verdeckt ermitteln könne, wer die Familie ihrer Tochter bedroht?
Konkrete Tathinweise fehlen. Wer sollte auch einer Tierärztin Böses wollen und einem Buchhalter, der für eine wohltätige Stiftung gearbeitet hat? Schon will Brunetti das Ganze als übertriebene mütterliche Sorge abtun, da kommt es zu einem Überfall, der menschliche Abgründe offenbart.
Wer wäre hilfsbereiter als Brunetti? Dies aber droht ihm in "Milde Gaben" zum Verhängnis zu werden. Was als Freundschaftsdienst beginnt, beschäftigt schon bald die halbe Questura. Und zwar verdeckt. Eine klare Gesetzesüberschreitung lässt sich nicht finden. Noch nie fiel es schwerer, einen Täter dingfest zu machen.
Doch Brunettis Gespür für die Grauzonen des menschlichen Verhaltens führt schließlich auf eine vielversprechende Fährte. (Diogenes)
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